TOLGS bei Lese-
Rechtschreibschwäche (LRS)
Praxisorientierte Fortbildung zur Diagnostik und Therapie von
Kindern mit LRS – mit dem TOLGS-Lautgestensystem sicher und
alltagsnah arbeiten.
Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) profitieren besonders von einer strukturierten und multisensorischen Förderung. Das TOLGS-Lautgestensystem unterstützt dabei, Laut-Buchstaben-Zuordnungen aufzubauen und die phonologische Bewusstheit gezielt zu begleiten.
In dieser Fortbildung lernen Sie die Diagnostik bei LRS und wie Lautgesten sinnvoll in die Therapie integriert werden können – praxisnah, alltagstauglich und sofort umsetzbar.
Was ist eine LRS? Die fachlichen
Grundlagen in aller Kürze
Die Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) bezeichnet eine ausgeprägte und langandauernde Schwierigkeit beim Erlernen des Lesens und Schreibens. Betroffene Kinder zeigen Probleme bei der Lautanalyse, der Lautsynthese, der Laut-Buchstaben-Zuordnung und evtl. beim Erkennen und Verarbeiten sprachlicher Strukturen.
Typische Anzeichen einer LRS sind verlangsamtes Lesen, unsicheres Verschriften von Lauten, Silben und Wörtern sowie auffällige Rechtschreibfehler. Besonders die phonologische Bewusstheit spielt eine zentrale Rolle im Schriftspracherwerb und ist häufig beeinträchtigt.
Eine strukturierte und multisensorische Förderung kann Kinder dabei unterstützen, sprachliche Muster besser wahrzunehmen und den Aufbau von Lese- und Schreibkompetenzen gezielt zu fördern.
Die Herausforderungen –
Kinder mit LRS gezielt unterstützen
Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche haben ihre primären Schwierigkeiten in der Umsetzung der gesprochenen Sprache in die Schriftsprache. Die Übertragung und Speicherung der Laute in Buchstaben, Silben und Wörter stellt sie vor große Herausforderungen und gelingt ihnen nur verlangsamt und fehlerhaft. Das führt bei den Kindern zu hohen psychischen Belastungen und Leistungsdruck.
Für eine erfolgreiche Therapie oder Förderung sind deshalb klare visuelle, auditive und motorische Unterstützungen besonders wichtig. Genau hier setzt das TOLGS-Lautgestensystem an:
Lautgesten machen sprachliche Strukturen mit den Sinnen erlebbar und helfen Kindern dabei, Laut-Buchstaben-Zuordnungen besser zu verstehen und sicherer abzurufen.
Durch die multisensorische Verknüpfung von Hören, Fühlen, Sehen, Sprechen und Bewegung können sprachliche Lerninhalte gezielter erarbeitet und nachhaltiger im LRS-Lernprozess verankert werden.
Warum TOLGS bei LRS?
„Das TOLGS-Lautgestensystem unterstützt Kinder mit LRS dabei, sprachliche Strukturen über mehrere Sinneskanäle gleichzeitig wahrzunehmen und zu verarbeiten. Durch die Verbindung von Lauten, Bewegung und visueller Unterstützung werden Laut-Buchstaben-Zuordnungen verständlicher und sprachliche Muster nachhaltiger gefestigt.“
Vorteile des TOLGS-Systems bei LRS
Lautgesten aktivieren mehrere Sinneskanäle und wirken dadurch multisensorisch
Die phonologische Bewusstheit wird aktiv unterstützt
Laute und Lautverbindungen werden visuell und taktil-kinästhetisch erfahrbar
Die Laut-Buchstaben-Zuordnung wird gesichert
TOLGS bietet klare Strukturen für die Therapieplanung bei LRS
Das multisensorische Lernen unterstützt den Schriftspracherwerb
Spaß beim Lernen – TOLGS fördert die aktive Mitarbeit und Motivation der Kinder
TOLGS lässt sich flexibel & unmittelbar in Therapie und Förderung integrieren
Es gibt Spiel- und Therapiematerialien, die komplett auf dem TOLGS-Lautgestensystem aufbauen
Seminarinfos: TOLGS bei LRS
Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche benötigen gezielte Förderung beim Aufbau phonologischer Fähigkeiten und bei der Verbindung von Lauten und Buchstaben für das Lesen und Schreiben lernen. Besonders die Verbindung zwischen Lauten, Silben und Schrift stellt viele Kinder vor große Herausforderungen.
Im Seminar TOLGS bei LRS lernen Sie, wie Lautgesten gezielt eingesetzt werden können, um Kinder im Schriftspracherwerb multisensorisch zu unterstützen.
Das Seminar vermittelt fachliche Grundlagen zur LRS sowie praxisnahe Ansätze für die therapeutische und pädagogische Arbeit.
Im theoretischen Teil werden Zusammenhänge zwischen phonologischer Bewusstheit und Schriftspracherwerb verständlich erläutert. Darauf aufbauend lernen Sie, wie das TOLGS-System zur Förderung von Lese- und Schreiblernprozessen eingesetzt werden kann.
Im praktischen Teil stehen konkrete Übungen, Fallbeispiele und die direkte Anwendung im Förderalltag im Mittelpunkt. Ziel ist es, Kinder mit LRS strukturiert zu begleiten und ihre schriftsprachlichen Lernprozesse gezielt unterstützen zu können.
Das erwartet Sie
Theorie-Teil:
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Einleitender Vortrag in dem die fachlichen Grundlagen gelegt werden
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Diagnostik bei LRS
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Einsatz der Lautgesten in allen Gebieten der Lese-Rechtschreibschwäche
Praxis-Teil:
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Intensiver praktischer Workshop, in dem Sie die Anwendung der Lautgesten in vielen Fallbeispielen erproben und trainieren
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Implementierung von TOLGS bei LRS in Logopädie und Schule
Inklusive:
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Umfangreiches Teilnehmerskript „TOLGS bei Lese-Rechtschreibschwäche“
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Arbeitsblätter mit praktischen Übungen und Fallbeispielen
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Fortbildungspunkte: 16 Punkte

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